Das Weingut Serre bewirtschaftet heute etwa 18 Hektar Boden, größtenteils mit Weinreben, den Rest mit Wiesen und Wäldern.
In den Weinbergen von Combai, wo die durchschnittliche Neigung 30% beträgt, sind die Bodentypen optimal für die Schaumweinproduktion. Der Weinbau hier ähnelt mehr den Anbaubedingungen der Berge als den der Hügel.
Die Bedingungen hier gestatten den maschinellen Zugang und deshalb sind die Arbeiten nur händisch möglich, wobei die Materialien immer noch mit dem Tragkorb gebracht werden.
Die Erträge sind aus diesem Grund oft stark beschränkt und erreichen nur sehr schwer 130 dz/ha, die von den Bestimmungen für die Ursprungsbezeichnung vorgeschrieben sind.
Die gemischten Lehmböden haben einen Untergrund aus purem Felsgestein. Das im Sommer, wenn die Weintrauben reifen, sehr warme Klima wird durch von Norden in den Süden wehende kapriziöse Lüftchen sanft abgekühlt, die durch dieses Freilicht-Amphitheater bis in die sich bis zum Meer erstreckende Ebene ziehen.
Die von Serre gezüchteten Weinreben sind die traditionellen und autochthonen Rebsorten, die die Cuvée des VALDOBBIADENE PROSECCO SUPERIORE D.O.C.G. bilden, wie der VALDOBBIADENE PROSECCO SUPERIORE D.O.C.G., Verdiso, Bianchetta und Perera.
Auf den weniger steilen Weingeländen werden hingegen internationale und für die Produktion von Colli di Conegliano DOC Rotweinen traditionelle Weinreben angebaut, wie der Cabernet, Merlot und Marzemino.
In den Weinbergen des VALDOBBIADENE PROSECCO SUPERIORE D.O.C.G. und des Verdiso ist das Reberziehungssystem der klassische Doppelbogen , während man für die Rotweinproduktion die Beibehaltung des Erziehungssystems Sylvoz und die Einführung des Guyot bevorzugt. Es sind die Eigenschaften der Böden, die mit den klimatischen Bedingungen und der genauen Sorgfalt der Weinbauern zusammenwirken und dem Wein ermöglichen, jene Terroirqualitäten zum Ausdruck zu bringen, die einen Wein qualitätsmäßig von anderen unterscheiden lassen.